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Von Coober Pedy zum Red Center - Uluru

July 2, 2016

Routenabschnitt C-D & Routenabschnitt  D-E

 

Die Weiterfahrt von Coober Pedy starteten wir gegen Nachmittag, nachdem wir die Kleinstadt näher unter die Lupe genommen hatten.

 

Heute würden wir  keine Km mehr reisen.

Auf dem Weg zum Nachtquartier kamen wir an der Dingo Fence (Zaun) vorbei.

Dieser Zaun ist länger als die Chinesische Mauer. Der Zaun beginnt in New South Wales und reicht bis nach South Australia. Der Zaun wurde zum Schutz der Kühe errichtet.

 

Falls Ihr nicht genau wisst was Dingos sind. Der Dingo wurde früher als Haushund gehalten.

Deswegen sieht er unserem Hund sehr ähnlich. In Deutschland könnte man einen Dingo mit einem Wolf vergleichen.

Der Dingo lebt seit Jahrtausenden wild in Australien und ist Menschen nicht gewöhnt.

Wenn Ihr einen Dingo in Australien begegnen solltet bitte versucht nicht ihn zu füttern oder zu streicheln! Dingos können gefährlich sein!!

 

Bis habe ich auf  auf meiner Reise nur einen Dingo gesehen und das war im Outback.

Die höchste Dingodichte gibt es auf Fraser Island. Wenn man Glück hat kann man hier einen Dingo in seiner freien Umgebung beobachten.

 

 

Dingo Fence und GriD

 

Wenn man am Stuart Highway durch das Outback unterwegs ist, muss man nicht nur nach Kängurus Ausschau halten, sondern auch nach Kühen. Die Viehzucht in Australien ist ganz anderes als in Deutschland. Der Stuart Highway führt durch viele Viehzuchtgebiete. Hier kommt es auch schon mal vor, dass man eine tote Kuh neben dem Strassenrand liegen sieht. Ja ich habe einige gesehen!

 

Die Viehzuchtgebiete in Australien sind riesig. Das liegt daran, dass es im Sommer nicht viel Grass gibt, damit die Kühe in den heissen Monaten nicht verhungern wurden die Gebiete sehr grosszügig vergeben. Hier können die Kühe frei umher laufen und nach Nahrung suchen.

Das Landgebiet ist mit Zäunen abgetreten was ähnlich wie in Deutschland ist. Der einzige Unterschied ist, dass man sich was einfallen lassen musste wie man einen Zaun über die Strasse baut. Die Lösung für die Australier sind Grids! Siehe Bild oben rechts.

 

Der Grip verhindert das Kühe von einer Farmgebiet ins nächste wandern.

Kühe haben Angst  über diese Stangen zu laufen, somit hat man einen unsichtbaren Zaun hiermit eine perfekte Lösung für die Strasse gefunden.

 

Als Deutscher Autofahrer muss man sich erstmal an die Dinger gewöhnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachtlager- Matthew beim Feuer machen

 

Wir schlugen unser Nachtlager auf einem kostenlosen Zeltplatz auf. 

Zum Abendessen gab es Gnocci mit Tomatenpesto und Gemüse.  Das Wetter im Outback war nicht so warm aus diesem Grunde machte Matthew ein Lagerfeuer und wir tranken ein paar Gläser Wein. Als unser Feuerholz zu neige ging, hiess es für uns  ab in die Falle.

 

 

 We are on fire!!!

 

Haley und ich wachten in der Nacht auf, da wir beide froren. Die Nacht war eiskalt.

Als wir uns aus dem Auto zwangen stellten wir fest, das sich auf dem Auto Frost angesetzt hatte.

 

Matthew krabbelte aus seinem Zelt. Hörte ich nur die Worte: "Ich fühle meine Zehen nicht mehr. Men that was so cold tonight!" Wir wussten, dass es Winter war in Australien, aber doch nicht im Outback. Wir alle drei waren bereit für den warmen Norden.

 

Die Fahrt ging weiter in Richtung Uluru!!!

 

Wir überquerten die Grenze zwischen South Australia und den Northern Territory.

Um uns unsere Langeweile zu vertreiben spielten wir Spiele wie Städtenamen, mit dem letzen Buchstaben musste man eine neue Stadt bilden. 

 

 

 

 

 

Grenze- South Australia- Northern Territory  

 

Wir hielten an verschiedenen Roadhouses (Raststätten).

Könnt Ihr euch vorstellen, dass es zwischen Cooper Pedy und Alice Spring nur diese Raststätten gibt. 687km bis zur nächsten Stadt!!!Hier werden die Australischen Weiten sehr schnell deutlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kulgera Roadhouse_ Früchteentsorgung

 

 

Die Raststätten sind meistens ein Pub, eine Tankstelle und ein Campingplatz in einem. Die Pubs sind sehr rustikal und amüsant eingerichtet. Als wir das Erlduna Roadhouse erreichten, welches an der Abzweigung zum Uluru und Kings Canyon lag tankten wir noch einmal. Hier kostete uns der Sprit schon 1, 72 fast 70 cent mehr als in Adelaide. Das Roadhouse war voll, so viele Caravans & Camper hatte ich noch nie gesehen. ES WAR HOCHSAISON IM OUTBACK!!!

 

 

 

  Noch 336 Km zum Ayers Rock- nach Darwin 1522 -1262 KM von Adelaide entfernt

 

Als wir nach 260 km endlich am Uluru ankamen hatten wir beschlossen uns Fahrräder auszuleihen und eine Radtour um den Ayers Rock zu machen. Leider scheiterte unser Plan, da wir zu spät dran waren.Wir besuchten das Arborigines Center, wo wir erfuhren, dass man heute den Ayers Rock besteigen konnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Matthew & Haley beim hochklettern- Der Blick von Oben

 

 

Viele Leute klettern hoch. Wir drei beschlossen uns zumindest ein Stück hoch zu wagen.

 

Man sollte definitiv Wanderschuhe haben, um den Berg zu besteigen. Der Rock ist verdammt rutschig und steil. Viele Leute bewältigten den Abschied nur in dem Sie auf Ihrem Po runter rutschten. Ja der Uluru ist verdammt steil. 

Wir drei hatten nicht die richtigen Schuhe dafür, außerdem war es schon recht spät.

 

 Marla Walk - Uluru

 

Anstatt den Aufstieg machten wir den Marla walk 1,5 km. Diesen Weg hatte ich mit Lindy vor 2 Monaten gemacht. Der Plan war, sich noch den Sonnenuntergang anzuschauen, aber da es unglaublich voll war und da wir nicht noch 1,5 Stunden warten wollten wollten(Ich hatte den Sonnenuntergang ja schon einmal gesehen) überliess ich den zwei die Entscheidung.

 

 Abendsonne auf Dem Zeltplatz

 

Die zwei beschlossen, dass wir lieber auf den freien Zeltplatz fahren sollten.

Vom Zeltplatz  konnte man den Uluru sehr gut sehen. Wir suchten uns einen Spot und wanderten zum Aussichtspunkt um den Sonnenuntergang zu bestaunen.

Zum Abendessen gab es heute: Gnocci mit Chorizo Spam und Chickensoup als Fond.

Matthew im rotem Center

 

Auf dem Zeltplatz gab es  kein Feuerholz und es in Australien meistens recht schnell dunkel wird. (18-19 Uhr)  setzen Haley und ich uns ins Auto und schrieben unsere Geschichten für unseren Blog. Wir hofften alle drei, dass dieses Nacht nicht wieder so kalt werden würde.

 

 

 

 

 

 

 

Unser Nachtquartier am Uluru, auch liebevoll Dookieville genannt

 

Mehr Informationen zum Uluru und zu den Olgas findet Ihr in meinem nächsten Post.

 

 

 

 

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