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In und um Alice Springs "Alice"

August 6, 2016

 

 

Um 6 Uhr stand ich auf der Matte. Setze mich in die Hostel Küche und begann zur arbeiten.

Nach einer Weile setze sich Donna zu mir an den Tisch. Sie sah aus wie ein lockerer Typ, lässige Klamotten, nettes Lächeln und Sie wirkte sehr entspannt.  Wir verfielen in eine interessante Gespräch. Sie war ursprünglich aus Melbourne und Lehrerin.  Sie erzählte mir, dass Sie von Alice zurück nach Melbourne fliegt.

Sie hatte 6 Monate in einer Aborigini Community in der Nähe vom Karlamiyi National Park als Lehrerin gearbeitet.

 

Es war sehr interessant Ihrer Eindrücke vom Zusammenleben mit den Aboriginies zu hören.

Für mich war es das zweite Mal das jemand positiv über die Aborigines sprach.

 

Sie erzählte mir, dass die Aboriginies einen anderen Lebensstil haben und dass es für Sie am Anfang schwer war einen Draht zu den  Erwachsenen  auf zu bauen. Die Kinder hatten Sie schnell in Ihr Herz geschlossen.

Der Lehrer Posten wurde gut vom Staat bezahlt da nicht viele bereit waren diesen Job in einer Aborigines Gemeinde anzunehmen. Donna erzählte mir dass Sie einiges an Geld gespart hatte, da es dort auch keine Möglichkeit gab Geld auszugeben. Die Gemeinde besass  nur einen kleinen Tante-Emma-Laden.

Den Grosseinkauf für die ganze Gemeinde machten alle zusammen alle 10 Tage dafür mussten Sie aber über 3 Stunden zur nächsten Stadt nach Port Hedland fahren.

 

In der Schule hatte Donna eher damit zu kämpfen, dass Sie die meisten Kinder gerade mal 2 Wochen unterrichten konnte, da diese oft zu Zeremonien in eine andere Gemeinde fuhren und dort dann für eine Weile lebten. Aborigines waren immer noch ein Nomaden Volk. Es sei anstrengender immer von neuem zu beginnen, aber wenn die Kinder dann Abends an deiner Tür klopfen und mit Dir Uno Uno spielen wollen, lohnt sich der Aufwand. Oft bleiben die Lehrer in den Gemeinden nur für eine Periode von 6 Monaten. Als Donna zum Ihren Aufenthalt um 6 Monate verlängerte wurde Sie endgültig in die Gemeinde aufgenommen.

Sie durfte die Erfahrung machen mit den Aborigines jagen zu gehen, mit Ihnen unter freien Himmel zu schlafen und Dreamtime Geschichten zu hören.

 

 Aborigines haben keine Bezug zu Geld erzählte Sie mir. Das Beispiel dazu war ein Pärchen in der Gemeinde das ein Gemälde für 1500 Dollar verkauft hatten, Für dieses Geld wurde ein teures Tipi- Zelt gekauft. Da die Aboriginie alles in der Gemeinde teilen wurde auch das Zelt für alle zur Verfügung gestellt. Nach ein paar Monaten war das Zelt durch Unachtsamkeit kaputt gegangen.  Die Reaktion von der Gemeinde: Es war schön es gehabt zu haben, aber wenn es nicht da gewesen wäre, wäre es auch nicht tragisch. Auch die Kinder teilten alle Spielsachen, hier gab es keine Neider.

 

Sie erzählte mir noch viele, viele andere Geschichten und mein Blickwinkel verändert sich sehr. Sie würde jetzt erst mal für 6 Monate nach Südamerika reisen und dann in eine neue Gemeinde zum Unterrichten gehen.

 

Mittlerweile war es schon 8 Uhr Matthew und Haley standen jetzt auf der Matte.

Ich fragte die beiden, ob Sie lieber noch einen Tag in Alice verbringen wollen würden, da es hier doch einziges zu sehen gab. Aber da sich beide nach der Wärme sehnten und es in Alice gerade mal 15 Grad waren, wollten Matthew und Haley weiterfahren.

 

Für mich war diese Entscheidung voll kommen okay, da ich vor 2 Monaten mit Lindy die Gegend erkundet hatte.

 

 

Hier mein kurzer Report zu Alice Springs oder auch einfach nur " Alice" 

 

 

Die Stadt im Center vom Outback ist umgeben von weiter roter Wüste und bräunlichen Bergketten.

Alice ist der beste Ausgangspunkt zu dem Uluru-Kata Tjuta National Park und der faszienerden MacDonell Ranges.

 

Viele Schauergeschichten wurden mir über Alice Springs erzählt und ich muss sagen ja es ist anderes. Hier leben viele Aboriginies und der Alkoholkonsum ist verstärkt zu beobachten. Alkohol ist in der Öffentlichkeit wie in vielen Städten in Australien verboten. Wenn es auf den Abend zu geht werdet ihr einiges an Polizei Aufgebot in der Nähe der Bottle Shops finden. 

 

Definition zu Bottle Shop:

 

Falls Ich es in keinen meiner Berichte erwähnt habe, in Australien kann man Alkohol nicht einfach im Supermarkt kaufen wie bei uns. Es gibt extra Geschäfte mit Alkohol. Im allgemeinen finde ich hat Australien ein Problem mit Alkohol und damit meinte ich nicht nur die Aborigines, auch die Australier trinken gerne mal einen über den Durst. Desto skurriler ist es dass es sogar einen Drive-thru gibt, das heisst, man fährt mit seinem Auto rein, macht eine Bestellung und man muss nicht mal aus dem Auto aussteigen. Viele Schilder in Australien sagen " Don t drink and drive" haha...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So jetzt aber wieder zurück zu Alice. Auch wenn Euch das ganze Polizei Aufgebot um die Bottle Shop beängstigen sollte, müsst Ihr keine Angst haben, aber seit einfach wachsam und bringt Euch nicht in komische Situationen. 

 

Übernachten:

 

Übernachten könnt Ihr entweder auf dem freien Zeltplatz: Das hatte ich bei meinem ersten Besuch in Alice gemacht. Der ist nicht gerade sehr hübsch aber seinen Zweck für eine Nacht erfüllte.

 

Oder in einem der vielen Hostels in der Stadt. Das YHA Hostel fand ich persönlich ganz gut. Liegt im Centrum und verfügt über alles wichtige. Vor allem kostenloses Internet!!!

 

 

 

 

Things to do in und um  Alice Springs 

 

 

 

 

1. Mac Donnell Range

 

Die „ Macs“ erstrecken sich östlich und westlich von Alice Springs. 

In den uralten Gebirgszügen findet man Felskängurus und an heissen Tagen einen kühlen Schwimmort. 

Die Gebirgskette liegt ca. 80km von Alice entfernt. Man sollte Sich zumindest einen Tag Zeit nehmen.

Es gibt hier viele Wanderung die man unternehmen kann. Die längste dauert glaube ich 5 Tage.

 

Lindy und ich machten einige verschiedene Stopps auf unseren Weg in den "Macs"

 

 

Standley Chasm in den "Macs"

 

Der Weg dort hin dauert ca. 10 Minuten. Diese Schlucht ist besonders schön am Morgen wenn die Sonne hereinscheit. Das ist die einzige Besichtigungspunkt  für den man in den "Macs" zahlen muss. Ich glaube es waren ein paar Euro.

 

 

 

 

Elly Creek in den "Macs"

 

Wir hielten in der Serpentine Gorge. Hier konnte man an heissen Tagen unbeschwert schwimmen gehen.

Lindy und ich lernten 4 nette Lady aus Alice gehen, Die uns gleich zu Ihrem Picknick einluden.

Die 4 Damen hatte eine Gruppe gegründet in der Sie alle zusammen immer neue Restaurants ausprobierten.

Heute hatten Sie ein Picknick am Schwimmloch organisiert. Es gab selbst gemachte Schokocroissant, Käse, Weintrauben und vieles vieles mehr. Die Australier sind sehr gastfreundlich.

 

 

Ochre Pits in den "Macs"

 

Hier wurde Ocker abgebaut. Die Aborigines verwendeten diese Steine früher um Ockerfarben herzustellen.

Viele Bilder wurden früher mit Ocker gemalt. Heute zu Tage wird in dieser Schlucht kein Ocker mehr abgetragen.

Es ist eine heilige Stätte für die Aborigines. Der Verlauf im Gestein ist sehr interessant, man kann die verschiedenen Farben im Gestein erkennen.

 

 

 

Orminston Gorge

 

Auch in der Gorge und Helen Gorge kann man an heissen Tagen eine kühles erfrischendes Bad nehmen.

Beide Punkte haben ein Café vor Ort wo man auch herrlich nach einem anstrengenden Tag ein kühles Bier geniessen kann.

 

 

Glen Helen Gorge

 

 

 

 

 

2. Aussichtspunkt über "Alice"

 

Der Anzac Hill hat einen wunderbaren Bild auf Alice.Die beste Zeit ist zum Sonnenuntergang dann färbt sich die ganze Stadt im Licht der Sonne rot! So wie das Outback!

 

 

 

 

 

 

3. Walk Rockkängarus

 

Auf einen Spaziergang zum Historischen Telegraphen Station kann man in der morgen und Abenddämmerung sogar Rockkängurus sehen. Sowie eine viel zahl an Papageien

 

 

Wer findet mich?

 

 

Wo sieht man schon solche Papageien?

 

 

 

 

4. Galerien mit Aborigine Kunst

 

Es gibt hier viele Galerien und mir wurde auch der Alice Springs Desert Park mehrfach empfohlen.

Leider hat meine Zeit für machen Aktivitäten nicht ausgereicht.

 

 

 

 

 

Ich wünsche Euch viel Spass in Alice Springs!

 

 

 

 

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