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Devils Marbles und ihre Saga

August 24, 2016

 

Von Alice Springs zu den Devils Marbles

 

Der Streckenabschnitt von Alice Springs bis zu den Devils Marbles betrug 412 km und ca. 5 Stunden Fahrt.

Auch wenn es hier keine Stadt dazwischen gibt, kann man sich an ein paar Sehenswürdigkeiten die Füsse vertreten. 

 

Unser erster Fotostop war "Tropic of Capricorn" "Der südliche Wendekreis".

Das Foto dauerte nicht mal 2 Minuten und schon saßen wir wieder im Auto.

 

 Der südliche Wendekreis

 

135 km von Alice: Aileron Roadhouse zeigt den Naked Charlie. Der 12m hohe Anmatjere-Mann wacht hier mit seiner Familie über das Aboriginie Land. Man sieht Charlie schon von weiten. Wer Interesse an Aboriginie Gemälden hat kann in der daneben gelegen Gallery günstige Kunst kaufen.

 

Aileron der "Naked Charlie" 

 

Die Red Center Farm liegt mitten im Nichts. Das Schild zeigt zwar zum verkaufen an, lasst Euch aber nicht davon beirren. In einem kleinen Geschäft kann man leckeren lokalen Mangowein kaufen. Wer lieber etwas Erfrischendes möchte ist mit einer "homemade" Mangoeis gut bedient.

Hier besteht Ausweispflicht für den Alkohol!!!

 

 Man trifft auch Nürnberger auf der Strecke

 

Weiter geht es auf dem Stuart Highway zum nächsten Roadhouse mit Geschichte:

Barrow Creek. Hier steht noch das Original Gebäude der Telegrafenstation.

Ein schrulliges Outback-Pub am Highway soll angeblich mal wieder skurrile Dinge enthalten. Leider war dieses bei unseren Besuch geschlossen. 

 

 

Nach Barrow Creek darf man auf dem Stuart Highway ein kurze Strecke ohne Geschwindigkeitsbegrenzung fahren: Die Rennstrecke in Australien. Hier werden die Australischen Porsche mal so richtig ausgefahren. Gott sei Dank saß ich am Steuer und

ergriff die Möglichkeit endlich mal wieder schneller als 130 zu fahren. Das war mal wieder ein Spass. Ja wir Deutschen sind einfach verwöhnt von unseren Autobahnen.

Ich glaube die Amis fanden dass nicht so lustig. Aber mal ganz ehrlich, könnt ihr Euch vorstellen immer nur 110 oder (nur im Northern Territory) 130 zu fahren. Ich sage es Euch, dass ist eine Folter.

 

 

Um so schneller sind wir an unserem letzen Roadhouse vor den Devils Marbles angekommen: 

Wycliff Roadhouse

Hier traute ich meinem Augen nicht, überall standen Alienfiguren. Angeblich kann man hier nachts UFOs sichten. Wycliff gilt als Australiens UFO Hauptstadt.

Gesehen haben wir leider keines, aber der kurze Stopp war auf jeden Fall witzig.

 

 

Haley`s new friend (just from another plant) 

 

 

Nächster Halt: Devils Marbles

 

 

105 km von Tennannt Creek entfernt und 412 km von Alice Springs  stehen die berühmten Devils Marbles. 

 

ABORIGINES SAGA:

 

Bei den Aborigines bedeuten die Felsen:  "Die Eier der Regenbogenschlange"

Der Saga nach spielte ein Mädchen zwischen den Felsen. Sie bildete sich ein Menschen zu sehen. Die Menschen waren aber nur für das Mädchen real, so dass sie mit ihnen tanzte und lachte. Der Ort machte sie so glücklich, dass sie jeden Tag dort hin zurückkehrte. Was sie aber nicht wusste, dass die Menschen nicht wirklich existieren, es waren böse Geister die ihre Seele verdunkelten.

Nur ihre Familie erkannte die Veränderung an ihr. Sie wurde immer jähzorniger und böse. Um sie von dem Fluch zu befreien sangen die Aborigines ein Lied um ihre Seele zurück zu holen. Das Mädchen kehrte wieder zu ihrem ursprünglichen ich zurück.

 

Nach Jahrzehnten wiederholte sich die Geschichte mit einem anderen Kind. Die Aborigines hatten aber das Lied in den vielen Jahren vergessen. Die verlorene Kinderseele konnte nicht zurückgeholt werden. Das Kind verlor den Verstand. Seit diesem Vorfall kehren die Aborigines nicht mehr an diesen Ort zurück.

 

Gott sei Dank gilt diese Saga nicht für die Westler. Ich war an dem Ort zweimal und bin jedes Mal wieder heilzurückgekommen (hoffe ich doch).

 

Als ich das erste Mal die Marbles bewundern durfte standen Lindy und ich sehr früh auf um diese in der aufgehenden Sonne zu bestaunen. Der kleine Rundweg um die Steinformationen dauert ungefähr 15 Minuten. 

 

 Ob ich den Stein runterrollen kann???

 

 

Beim zweiten Mal erreichten wir die Marbles recht spät. 

Wir beschlossen auf dem Campingplatz neben den Devils Marbels zu übernachten.

 

Der Campingplatz auf dem Nationalpark kostet 3.30 $ pro Person. Er verfügt über kleine Tische, Feuerstellen und einem Plumpsklo. Am Eingang füllt man ein Couvert mit seinen Daten aus und packt das Geld in das Couvert! 

Achtung!!! Hier gibt es kein Wechselgeld.

 

Der Campingplatz ist auch nicht besonders groß. Wikicamps empfiehlt nicht zu spät anzukommen, da es sein kann, dass alle Plätze belegt sind. Wir hatten noch Glück, da wir nur ein kleines Auto und ein Zelt hatten konnte wir uns noch in eine Lücke hineinzwingen.

 

Vom Campingplatz aus kann man sogar auf die Felsen klettern. Hier hat man einen wunderschönen Blick über alle Felsformationen.

 

 

 Der Ausblick von den Devils Marbels auf unseren Campingplatz

 

Auf dem Campingplatz gibt es leider kein Grass, aus diesem Grund war Matthew`s Laune nicht gerade rosig (verständlich, er hatte ja auch schon seit einigen Tage mit dem harten Boden im Outback zu kämpfen).

Haley und ich boten ihm an, dass er heute im Auto schlafen könnte und wir würden im Zelt schlafen. Was wir dann auch machten. Und ja der Boden war hart, aber es war durch aus machbar, zumindestes für eine Nacht.

 

Je weiter wir in den Norden kamen um so besser wurde das Wetter. Tagsüber erwärmte sich das Auto schon soweit, dass wir sogar schwitzen. Die Nächte waren aber noch ganz schön tückisch, denn diese waren doch noch recht frisch.

Haley und ich rutschten einfach näher zusammen als es in der Nacht doch kalt wurde.

Freundschaft: Haley und ich

 

Wer sich die Felsformationen anschauen möchte sollte zum Sonnenuntergang hinfahren. Hier schimmern die Steine nochmal in einem intensiveren warmen Rot.

Obwohl der Australische Himmel einfach immer traumhaft aussieht!

 

 Sonnenaufgang mit Lindy

 

 

 

 

 

 

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