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Der größte National Park in Australien-Welcome to Kakadu

October 6, 2016

 

 Heute geht es für zwei Tage in den Kakadu National Park

 

Von Katherine ging es weiter in den bekannten Kakadu National Park.

 

Zwei Strassen führen in den Park, eine von Darwin und eine von Katherine aus.

Der Kakadu National Park ist der bekannteste und bemerkenswerteste Nationalpark in Australien. Seine Fläche umfasst 200 000km, um euch ein Vorstellung zu geben, dass ist do gross wie das Bundesland Rheinland-Pfalz.

 

Der Park besitzt ein spektakuläre Ökosystem und die ältesten Aborigine Felskunst, welche über 20 000 Jahre alt ist.  Die berühmtesten Wasserfälle können  leider nur mit Geländewagen erreicht werden. Obwohl ich auch zwei verrückte Deutsche getroffen habe, die es mit einem Kleinbus geschafft haben. Aber fragt lieber nicht!!!  In der Trockenzeit ist der Park sehr beliebt. Der Eintritt kostet in der Trockenzeit 40 Dollar und ist 7 Tage gültig. In der Regenzeit kostet es nur 25 Dollar und ist 14 Tage gültig.

 

Nachdem ersten Schock über den Preis ( da im Reiseführer und in der Broschüre nur 25 Dollar standen) entschieden wir uns trotzdem die 40 Dollar zu zahlen und uns den Park anzuschauen.

Zumindest bekommt man viele Gratis Ranger Touren für das Geld. 

 

Unser erster Stopp im Park war Cooind & Yellow Water.

Hier kann man für viel Geld einen Bootstour über das Sumpfgebiet machen um Krokodile zu sehen. Viele Vogelbeobachter kommen in diese Gebiet, da es viele Vogelarten hier gibt.

Wir machten einen kleinen Stegspaziergang um uns die traumhafte Sumpflandschaft anzuschauen.

 

Yellow River Sumpfgebiet

 

Als nächstes steuerten wie den Mirrai Lookout an.

Den kurzen, sehr steilen Aufstieg sollte man auf jeden Fall mit festen Schuhwerk machen.

Nicht so wie ich mal wieder in meinen  Flip Flops. Aber es geht auch.

Am Ende des Weges kommt man zu einer Plattform von der man leider durch die ganzen Bäume rundum nicht wirklich viel sieht. Aber als kleine Sporteinheit zählt der Aufstieg auf jeden Fall.

Wie gesagt das Bild kann ich mir hier sparen. 

 

Aber danach wurde es interessanter.

Es ging zu einer der Aboriginie Felsmalereien zum Nourlangie Rock. Der Kakadu Nationalpark hat eine  der grössten und am besten zugänglichen Fundstellen von Felsmalereien.

 

Ein absolutes Muss wenn man im Park ist, wenn Ihr mich fragt. Da diese Stellen leicht zugänglich sind ist der Andrang an Leuten recht groß.

Viele Kaffeefahrten werden von Darwin zum Kakadu Nationalpark angeboten. Ich fand es etwas überlaufen wenn ihr mich fragt. Aber trotzdem sehr interessant. 

 

Felsmalereien von den Aborigines

Was für ein Wetter für einen kleine Wanderung!

 

Auch wenn die Malereien überlaufen sind. Schaut Euch mal die Landschaft an. Lohnt sich oder?

 

Matthew & Haley  am Aussichtspunkt

 

Da es im Park nur einige günstige Campingplätze ( 15 Dollar) gibt, können diese in der Trockenzeit schnell ausgebucht sein. Hier gilt es wer zu erst kommt malt zu erst. Also Leute ranhalten.

Wir übernachtet auf der Muirella Park Campsite. Hier bezahlt man bei einem Ranger seine Gebühren. Es gilt nur Bares ist Wares. Auf dem Campingplatz gibt es saubere Toiletten und sogar Duschen!!! 

 

TIPP!!! Bringt auf jeden Fall Moskito Spray mit. Ihr seid im Sumpfgebiet!

 

 

Am zweiten Tag starteten wir mit einem kleinen Spaziergang neben unserem Zeltplatz. Der 5km lange Bubba Wetland Walk führt durch ein schönes Sumpfgebiet. Ich wollte den Weg unbedingt gehen, da es hiess, dass man dort ab und an Wasserbüffeln begegnet.

Leider hatten wir kein Glück aber Haley und ich fangen den Weg trotzdem schön. Matthew war eher nicht so für die Natur zu begeistern.

 

 

 

Aussicht auf den Bubba Walk 

 

 

 

Jetzt ging es nach Jabiru. Hier gibt es den einzigen Supermarkt im Kakadu Nationalpark. Wenn Ihr könnt, vermeidet den Einkauf dort. Wir dachten wir hätten zu wenig Wasser dabei und kauften uns dort einen Wasserkanister. Für überteuerte 12 Dollar, normalerweise kostet er 4 Dollar.

 

Um Krokodile zu sehen wurde uns empfohlen nach Urbirr zu fahren.

Hier könnte man machmal ein paar "Saltis" die gefährlichen Salzwasserkrokodile sehen.

Wir hatten Glück! Viele Leute machen natürlich mal wieder eine überteuerte Tour aber wieso sollte man, wenn man diese auch gratis beobachten kann.

Die Salzwasserkrokodile bevölkern den ganzen Park, dass heisst schwimmen ist nur in den Wasserfällen möglich. 

 

Hier wartet Jemand auf frischfleisch 

 

Haley auf dem dem Weg 

 

 

Eine weitere Felsmalerei Galerie liegt in Ubirr. Für die Aborigines stellen die Stätten eine wichtige Quelle ihrer Kultur dar.

Heute hinterlassen die Aborigines nur noch selten Zeichnungen auf den Felsen, weil sie nicht mehr in Felshöhlen leben. Viele Felsmalerein wurden mit natürlichen Ockerfarben erstellt und sind somit wasserlöslich. Um diese vom Regen zu schützen wurde teilweise Silikon auf den Felsen angebracht.

 

Felskunst in unterschiedlichen Stilen aus verschiedenen jahrhunderten.

Bilder von Kängurus, Schildkröten und Fischen die vor 8000 Jahren gezeichnet wurden. 

Als wir die Galerie erreichten verschlechtere sich das Wetter. 

 

Die Malereien sind recht Wettergeschützt, aber als wir zum Nardab Lookout kamen, erwischten wir die volle Dröhnung Regen. Der Ausblick auf das Arnhem Land war trotz Regen sehr schön.  Für das Arnhem Land braucht man eine Genehmigung, dass ist Aborigine Land. Für die Strecke braucht man natürlich einen Geländewagen.

  

Gruppendynamik: Matthew & Haley & Me. Auch bei Regenwetter gute Laune auf dem Aussichtspunkt

 

 

Als wir am Auto ankamen entschieden wir uns erstmal in Richtung Campingplatz zu fahren.

Der Merl Campingplatz war die schlechteste Entscheidung überhaupt. Nicht weil er nicht sauber war oder so. Nein die Moskitos dort sind das schlimmste, was ich in ganz Australien erlebt habe.

Kein Scherz! 

Da es nicht aufhörte zu regnen entschieden wir uns nach Borderstore zu fahren. Dort gab es angeblich ein gutes Thai restaurant. Und ja, er war lecker!!! Leider hörte der Regen einfach nicht auf und das Restaurant schloss um 20 Uhr. Uns blieb nichts anderes Übrig als unser Zelt im Regen aufzuschlagen. 

 

Ich hatte grosse Bedenken, dass Matthews Zelt den Regen überhaupt aushielt. Aber im Auto zu schlafen war heute auch kein Spass, da die Luft extrem stickig war.

 

 

 

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